Die Faire Bude stellt sich auch am Tag der offenen Tür vor.

Fairliebt? Dann nichts wie hin zur Fairen Bude. Pünktlich zum Valentinstag starten die Schüler*innen eine besondere Aktion. Was sonst noch rund um das rollende Büdchen passiert, erfahrt Ihr hier.

Die Faire Bude gehört inzwischen zur festen Einrichtung an der LVR-Anna-Freud-Schule (AFS): Plagen Dich Hunger und Durst, kannst Du Dir hier mit gutem Gewissen einen kleinen Snack für Zwischendurch besorgen. Dass auch hinter dem Tresen alles einwandfrei läuft, darum kümmert sich ein engagiertes Team aus Schüler*innen und Kolleg*innen, die sich immer montags in der AG-Zeit treffen.

In den letzten Wochen hat sich einiges getan: So hat ein Schüler der AG sich dazu Gedanken gemacht wie das Team eine bessere Übersicht in Sachen Einkauf/Verkauf behält und dafür sorgt, dass weniger Produkte "ablaufen" und besonders beliebte Produkte nicht zu schnell vergriffen sind. So entwarf er verbesserte und detailliertere Ein/Verkaufslisten für die Faire Bude und plant, diese wöchentlich auszuwerten.

Bestellungen nimmt die Faire Bude auch für den Valentinstag auf - das Besondere hierbei ist: Mit dem Kauf einer Rose zaubert man nicht nur der bzw. dem Beschenkten ein Lächeln auf die Lippen, sondern tut gleichzeitig etwas für die Tierwelt Australiens. So kündigt das FaireBude-Team an, den Erlös an die Natur- und Umweltschutzorganisation WWF zu spenden. "Gerne könnt ihr die Rose auch anonym bestellen und verschenken und eine kleine Nachricht dazu schreiben", ergänzt AFS-Lehrerin Frau Sagel.

Ist das fair? Im Unterricht werden die Gedanken auf der Tafel festgehalten

Den Gedanken des Fairen Handels trägt sie auch in den Unterricht: So haben sich die Schüler*innen der Klasse 7c kürzlich mit dem Handel von Kakao und Süßigkeiten auseinandergesetzt. "Ist das eigentlich fair" sollte sich die Frage immer dann stellen, bevor wir unbedacht ins Verkaufregal greifen. Denn unter welchen Rahmenbedingungen für Mensch und Natur die Produkte entstehen, ist oftmals nicht bekannt oder gerne schnell vergessen, solang das eigene Portemonaie nicht belastet wird. Gemeinsam mit den Schüler*innen entstand so im Religionsuntericht das folgende Tafelbild.

Nähere Informationen zur AG, zur Valentinstagsaktion und zum Thema "Fairer Handel" im Unterricht gibt es im Blog der "Fairen Bude".

 

Die AFS trägt die Auszeichnung FairTrade School.

Hintergrund:

"Anna handelt fair" – unter diesem Motto zeigen Schüler, Eltern und Lehrer der Kölner Förderschule ein besonderes, ehrenamtliches Engagement.

Dass eine gesunde Einstellung zum Thema Konsum alles andere als trocken sein muss, beweist allein die Auslage der von den Schülern betriebenen "Fairen Bude": Das Angebot reicht von Schokoriegel und Bananenchips über Fruchtgummies und Pfefferminz-Bonbons bis hin zu Cola, Limo, oder Lassi. Auch fairer Kaffee darf nicht fehlen und schmeckt Eltern und Lehrern gerade bei langen Konferenzen umso besser.

In der "Fairen Bude" lernen die Jugendlichen zugleich das Wirtschaften und Führen eines seriösen Geschäftes, ohne es auf den Kosten anderer zu betreiben. Einzug nimmt der faire Handel auch in den Unterricht der AFS, sodass sich den Heranwachsenden Gelegenheit bietet, sich mit ihrer Einstellung, aber auch den eigenen Möglichkeiten zum verantwortungsvollen Konsumieren (Nahrung, Textil, ...) und Produzieren auseinanderzusetzen.

Für ihr Engagement im Bereich "Fair Trade" trägt die LVR-Anna-Freud-Schule (AFS) die Auszeichnung "Fairtrade School".

 

Weiterführende Links:

Anna handelt fair

Zum Blog der "Fairen Bude"

TransFair e.V.

 

 

Text: KAP
Bildcredits: KAP (FaireBude), SAG (Tafelbild), Fairtrade-schools.de (Logo FairTrade School)

Freunde, Förderer, Partner und Sponsoren der Anna Freud Schule

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