Sie haben Post!Die AFS-Schulleitung informiert in einem Rückblick über die Entwicklungen des letzten Schuljahres.


Elternbrief der Schulleitung, Köln, 02.07.2021

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte der LVR-Anna-Freud-Schule (AFS), 

wir sind sicherlich alle in dieses Schuljahr mit der Hoffnung gestartet, dass es weniger von der Pandemie beeinflusst wird als das vorherige. Diese Hoffnung hat sich leider nicht erfüllt. 
Zwar konnten wir im ersten Schulhalbjahr noch – den Pandemiebedingungen entsprechend – fast „normal“ unterrichten. Jedoch war das zweite Halbjahr erneut vom Distanzunterricht geprägt. Dieses Mal waren wir besser vorbereitet als im ersten Lockdown. Die schulinterne „Homeschoolinggruppe“ hatte zu Beginn des Schuljahres für die verschiedenen Szenarien ein Distanzlernkonzept entwickelt und die entsprechenden Instrumente und Programme vorbereitet. Zusammen mit dem Gesamtkollegium sowie den Rückmeldungen von Ihnen und Ihren Kindern konnten wir das Konzept stetig verbessern und weiterentwickeln.
Dennoch waren Sie als Eltern erneut in vielfältiger Weise gefordert, indem Sie bspw. in systemrelevanten Berufen ein enormes Arbeitspensum zu bewältigen hatten oder im Homeoffice Ihren Arbeitsalltag gestalten mussten. Zusätzlich wurden Sie als Lernbegleiter Ihrer Kinder wahrscheinlich häufig herausgefordert. 

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Ihnen und Ihren Kindern für Ihr großes Engagement und Ihr Durchhaltevermögen bedanken. Wir hoffen, dass wir Sie in dieser Zeit nach unseren Möglichkeiten unterstützen und wir somit diese Zeit gemeinsam gut bewältigen konnten. Wir haben bereits in der Präsenzphase vor den Sommerferien begonnen zu überprüfen, inwiefern bei Ihren Kindern Lernlücken entstanden sind und werden dies auch zu Beginn des neuen Schuljahres fortsetzen.  Gerne stehen die Fachlehrer*innen und Klassenteams Ihnen bei Bedarf für Beratungsgespräche zur Verfügung. Über mögliche schulinterne und landesweite Unterstützungsprogramme werden wir Sie über unseren AFS-Blog informieren.

Neben einigen obligatorischen Informationen zeigen die folgenden Beiträge, wie vielfältig die AFS auch im vergangenen Schulhalbjahr war. Aber auch die kleinen Dinge des Alltags, die vielleicht hier nicht die Beachtung finden, zeichnen die AFS aus! Viel Freude bei der Lektüre!

Liebe Eltern, wir wünschen Ihnen und Ihren Töchtern und Söhnen – auch im Namen der ganzen Schulleitung – schöne und erholsame Ferien und verbleiben mit herzlichen Grüßen.


gez. Elke Goldschmidtböing und Sebastian Muders


 

Abschlüsse 2020

Mit den diesjährigen Schulabschlüssen können wir alle zusammen – Schulabgänger*innen, Eltern und das gesamte Kollegium in allen Abteilungen – wieder sehr zufrieden sein.
In der Jahrgangsstufe 10 haben sich 31 Schüler*innen erfolgreich den Zentralen Prüfungen gestellt und dabei die folgenden Abschlüsse erhalten: 19 Schüler*innen haben die Fachoberschulreife und Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe erreicht; davon verbleiben 14 an der LVR-Anna-Freud-Schule und besuchen die gymnasiale Oberstufe. Fünf Schüler*innen erlangten die Fachoberschulreife, sieben Schüler*innen den Hauptschulabschluss.

21 Schüler*innen sind zum Abitur angetreten, davon haben 18 Abiturient*innen ihre Abiturzeugnisse erhalten, vier Schüler*innen mit einem „Einserdurchschnitt“. Ein Schüler verlässt die AFS mit dem schulischen Teil der Fachhochschulreife. Den besten Schnitt erzielte Annika Plützer mit 1,2. Drei Abiturient*innen haben zusätzlich im Rahmen der Abiturprüfung das Latinum erhalten.

Wir gratulieren den Absolvent*innen ganz herzlich und wünschen ihnen alles Gute für ihre Zukunft!

 

Personalien

Insgesamt haben im vergangenen Halbjahr einige Personalveränderungen aufgrund der Pandemie weniger Beachtung finden können.

In der Pflegeabteilung konnten wir im Januar mit Herrn Dehnen einen neuen Kollegen begrüßen.

Bei den Lehrer*innen kehrten Frau Wittayer und Frau Gothe (geb. Sagel) im Frühjahr aus ihren Elternzeiten zurück. Dementsprechend mussten wir die Vertretungslehrerinnen Frau Lochmann und Frau Kuskaya verabschieden.
Frau Stramma hat mittlerweile ihren Mutterschutz angetreten. Frau Gierenz wird dies mit Beginn der Sommerferien tun.
Zu Beginn des kommenden Schuljahres wird außerdem Frau Dr. Meyer für ein halbes Jahr in Elternzeit gehen.

Herr Kastorp bleibt uns auch im nächsten Schuljahr als Vertretungskraft erhalten. Leider ist es zurzeit kaum möglich Elternzeitvertretungen einzustellen. Mit Sondergenehmigung der Bezirksregierung konnten wir mit Frau Hesso dennoch eine neue Lehrerin für Französisch für das kommende Schuljahr gewinnen. Frau Hesso hat gemeinsam mit Herrn Jalila an der Qualifizierung für internationale Lehrkräfte teilgenommen. Auch Herr Jalila wird uns nach dieser Qualifizierung an der AFS erhalten bleiben. Außerdem kehrt Frau Dr. Schulze nach ihrem Sabbatjahr an die AFS zurück.

Unsere Referendar*innen Frau Bärmann und Herr Brand verließen mit bestandenem 2. Staatsexamen die AFS.

Wie in jedem Jahr verabschieden wir zum Ende des Schuljahres unsere FSJler*innen, die die Pflegeabteilung und Klassen tatkräftig unterstützt haben. Bereits im Mai verließen uns Leonie Hundertmark, Luiz Lize und Daniel Schäfges. Sofia Masuth, Romy Otte und Joaquim Mampasi beenden ihren Dienst mit Ende dieses Schuljahres.

Leider verlässt auch Frau Mehlitz die AFS. Sie hat die Zeit des Sabbatjahres für eine berufliche Neuorientierung genutzt und wird nach dem Jahr nicht mehr in den Schuldienst und somit auch nicht an die AFS zurückkehren. Wir bedanken uns ganz herzlich für ihre engagierte und kreative Arbeit an unserer Schule. Sie hat als Jahrgangsstufenleitung, Französisch und Geschichtslehrerin, aber auch in ihrer Funktion als LuPO-Beraterin und im Bereich internationale Arbeit wertvolle Arbeit geleistet. Außerdem hat sie bereits vor der Pandemie wichtige Impulse für den digitalen Unterricht gesetzt.

Wir wünschen Ihr sowie allen anderen, die die AFS verlassen das Allerbeste für ihre Zukunft!

 

Schuljahresrückblick

1. Das LVR-AFS-Peer-Bildungsberatungsprojekt „Werde stark - für Vielfalt und gegen Ausgrenzung“ (Stefan Kirsch)

Eigentlich sollte das Peergroup - Projekt des LVR in Zusammenarbeit mit der AFS schon Ende letzten Jahres stattfinden, jedoch hat „das alles dominierende C“ den Zeitplan mal wieder gehörig durcheinandergewirbelt. So musste das Vorhaben auf März diesen Jahres (2021) verschoben werden und konnte schließlich nach einigen Vorgesprächen und Planungsrunden an drei festen Terminen im März stattfinden. 

Ziele des Projekts, welches sich insbesondere an Schüler*innen der Stufen 8 und 9 richtete, waren die Erweiterung und Erprobung von Sozialkompetenzen, ein mutigerer Umgang mit Ausgrenzungs- und Mobbingsituationen, die Stärkung von Selbstbewusstsein, der Erwerb themenrelevanter Rechtsgrundlagen oder die Erweiterung des Wissens über zentrale Prinzipien einer offenen und humanistischen Gesellschaft (Vielfalt, Inklusionsgedanke, etc.).

Zentrale Fragen, die im Rahmen der Workshops sowohl theoretisch als auch durch zahlreiche praktische Übungen ausprobiert und diskutiert wurden, waren z.B.:
1. Wie ist Gleichbehandlung trotz Vielfalt möglich?
2. Welche Gründe und Lösungen für Ausgrenzungsphänomene gibt es?
3. Wie können wir diesen Herausforderungen im Rahmen unserer Möglichkeiten begegnen?

Da das Projekt online stattfinden musste, konnte der ursprünglich geplante Liveworkshop leider bisher nicht stattfinden. Die vom LVR - Peergroupteam um Frau Lena Bergs und Herr Wolfgang Thiems detailliert geplanten und angeleiteten Onlinemodule mit Gästen wie z.B. der Landesschüler*innenvertretung NRW, stellten einen hochwertigen Ersatz für die Liveworkshops dar. Schließlich nahmen über einen Zeitraum von 12 Wochen 10 interessierte
Schüler*innen am Projekt teil, die sich einerseits über den Input freuten, sich aber andererseits durch den Pilotcharakter des Projektes auch interaktiv in die thematische und organisatorische Gestaltung der Module einbringen konnten.

Charakteristisch für das Peerkonzept ist die anschließende schüler*innengerechte Vermittlung der in den Modulen neu erworbenen und/oder gefestigten Kompetenzen innerhalb der eigenen Stufe. Dabei wurde bewusst auf die Beteiligung von Lehrer*innen während der Inputphase und größtenteils auch während der Peergroup-Vermittlungsphase verzichtet. So konnte für die teilnehmenden Schüler*innen bei der Erstvermittlung ein vertrauter Schutzraumes gewährleistet werden. Gleichzeitig standen Herr Schürgers und ich natürlich jederzeit für Fragen, Anregungen und Kritik zur Verfügung.

Parallel zur Durchführung wurde das Projekt sowohl durch die SuS selbst, aber auch durch die Unterstützung der SV-Sprecher Leandra von Bornhaupt und Lennart Schürmann evaluiert. Aktiv am Projekt mitgewirkt und mitgestaltet haben Albert Chin (9b), Daniel Schlitt (8b), Timo Silling (9c), Finya Görtz (8a), Timo Teschner (8a), Anna Jordan (9c), Manuel Ripken (9a), Maximilian Riedt (9a), Amelie Hoff (9b), Zoe Herborth (8c) und Jasmin Linden (8c).

Hier sollen im Besonderen Albert und Daniel erwähnt werden, die sich sogar über die AFS hinaus z. B. als Peergroupberater und Projektbotschafter für andere Schulen engagieren und durch ihr großes Engagement ganz  wesentlich zum Erfolg des Projektes beigetragen haben.

 

2. Nachrichten aus der Bibliothek (Doris Wechsler)

Natürlich sah das Schuljahr 2020/21 auch in Bibliothek völlig anders aus als in coronafreien Jahren. Aber trotz Corona konnten einige tolle Veranstaltungen stattfinden.
Ein Höhepunkt war sicher die Lesung von Andreas Steinhöfel im Oktober. Der allseits bekannte „Vater“ von Rico und Oskar las aus seinem damals gerade erschienen 5. Band der „Rico und Oskar“ Reihe vor begeisterten Schüler*innen der 5. Klassen.

Für die 6. Klassen las auch noch im Oktober Gerlis Zillgens aus ihrem Buch "Anna & Anto. Plötzlich anders." Auch das war ein großer Erfolg beim Publikum. Drei Schüler*innen wählten dieses Buch direkt als ihr Buch für den Vorlesewettbewerb der 6. Klassen im November, der erfreulicherweise auch durchgeführt werden konnte.

Dass Anfang Juni Frank Reifenberg doch noch zu einer Lesung für die Klasse 10b – leider konnte aufgrund der Coronaschutzmaßnahmen nur eine Klasse zuhören – kommen konnte, hat mich besonders gefreut. Sein Briefroman „Wo die Freiheit wächst“, das in Köln 1942 spielt, hat auch diesmal die Schüler*innen sichtlich beeindruckt.

Einen Großteil des Schuljahres begleitete die Literaturpädagogin Stefanie Boor zuerst eine Fördergruppe der 6. Klassen, später abwechselnd die Schüler*innen der drei 6. Klassen mit tollen Aktionen wie z.B. Bücher-Castings, Bücherbeutel gestalten und Blind Date mit Büchern. Eine Schulstunde pro Woche finden diese schönen Aktionen in Zusammenarbeit mit dem Jungen Literaturhaus Köln statt.

Zum Schuljahresende gibt es wie immer die Lesewundertüte, die die Schüler*innen bei mir bestellen und für die Ferien mit nach Hause nehmen können. 50 Lesetüten werde ich diesmal packen!

Während des Homeschoolings gab es regelmäßig Buchtipps als Leseanregung für verschiedene Altersgruppen und für die Klassen 5/6 und 7/8 habe ich jeweils zweimal wöchentlich Zoom-Lesungen angeboten. Das  Vorleseangebot gab es auch für die Notbetreuungsgruppen in der Schule. Beides hat mir und hoffentlich auch meinen Zuhören Spaß und Abwechslung gebracht.

So war es ein anderes aber keineswegs langweiliges Schuljahr. Für das kommende Schuljahr wünschen wir uns alle wieder viele schöne Aktionen ohne Einschränkungen.

 

3. Erster digitaler Spiele-eVent der SV der LVR-Anna-Freud-Schule (Andrea Mau)

Üblicherweise treffen sich die jüngeren Schüler*innen der AFS zweimal im Jahr bei den Veranstaltungen „Spielenacht“ und „Beachparty“, um nach dem Unterricht noch gemeinsam Zeit zu verbringen und in der Schule zu übernachten. Dass diese Veranstaltungen auf Grund der aktuellen Situation ersatzlos ausfallen müssen, wollte die sehr engagierten Schülersprecherin Leandra von Bornhaupt nicht hinnehmen. Gemeinsam mit weiteren Schüler*innen aus der Oberstufe und unterstützt durch einige Lehrer*innen stellten sie den "1. digitalen Spiele-eVent der SV" auf die Beine.

Am Mittwoch, den 02.06. trafen sich 40 Schüler*innen aus den Klassen 5 - 7 online, um zwischen 18.00 Uhr und 22.00 Uhr gemeinsam zu spielen, Sport zu treiben oder kreativ zu sein. In diversen Breakout-Rooms wurde „Activity“ oder „Codenames“ gespielt, es wurde Seife oder Slime hergestellt. Ein Raum war für das Quatschen und Musik hören bereitgestellt, Sport und Yoga waren ebenfalls im Angebot. Den größten Zulauf hatten allerdings die „Werwolf“ - Runden. Am Ende gab es begeisterte Kommentare, viel Lob für die Schülersprecherin und Dank an die Sporthelfer*innen und Lehrer*innen, die das alles möglich gemacht haben.

 

4. SKILL-Projekt „Deutsches Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung“ (Stefan Kirsch)

In diesem Jahr bestand für die Schüler*innen der Klassenstufe 5 die Möglichkeit, an der Anna-Freud-Schule das Deutsche Sportabzeichen - insbesondere für Menschen mit Behinderung - zu absolvieren. Die Idee hatten Ulf Wilhelm und ich, angeregt durch unsere gemeinsame Fortbildung als Prüfer für die Abnahme des Deutschen Sportabzeichens für Menschen mit Behinderung. Dies wollten wir im Rahmen eines SKILL-Moduls für die Fünferklassen gerne nutzen um den Schüler*innen nach der herausfordernden Coronazeit die Möglichkeit bieten, sich im Rahmen eines SKILL-Projektes sportlich betätigen und beweisen zu können.

Neben der Möglichkeit, Gold-, Silber- und Bronzemedaillen zu "erringen", stand natürlich der Team- und Sportsgeist im Vordergrund. So konnten wir im Laufe des 8-wöchigen Projektes beobachten, dass die Schüler*innen sowohl klassenintern als auch klassenübergreifend zunehmend zusammengewachsen sind, sich gegenseitig unterstützt und angefeuert haben und so auch ihr Selbstwirksamkeitsgefühl steigern konnten. Die Freude vieler Schüler*innen über die tollen Leistungen ihrer Mitschüler*innen war ein weiteres schönes Phänomen, welches wir mit großer Freude beobachten konnten. Hier möchte ich auch die beherzte Unterstützung unseres Referendars Michael Schorn betonen, der das Projekt mit Herz und Hand unterstützt hat. Außerdem möchten wir uns bei allen engagierten Helfer*innen aus den Bereichen Schulbegleitung und Therapie bedanken. Ohne euch hätte das nicht geklappt!

Das Projekt war für alle Beteiligten ein toller Erfolg, und das ganz unabhängig davon, ob sie sich am Ende über eine Goldmedaille oder über die erfolgreiche Teilnahme gefreut haben.
Weitere Informationen: Deutsches Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung (dbs-npc.de)

 

5. SKILL- Projekt „Wir schreiben ein Buch“ im Fach Praktische Philosophie - Ein Erfahrungsbericht (Stefan Kirsch)

Als die Schüler*innen des Praktische Philosophie Kurses der Stufe 8 mich im letzten Halbjahr fragten, warum wir PP "jetzt auch noch in SKILL" hätten, antwortete ich ungefähr so: "SKILLprojekte bieten die Möglichkeit, sich länger, intensiver, selbständiger und dadurch auch freier bestimmten Themen widmen zu können." Prompt kam die Antwort: "Und was ist, wenn uns PP aber gar nicht interessiert?" Mit dieser Frage hätte ich als Lehrer natürlich rechnen müssen, trotzdem stand ich einige Sekunden da und überlegte…

Tatsächlich hatte ich mir für das SKILLprojekt nichts Konkretes vorgenommen, sondern wollte die Schüler*innen den Ablauf sukzessive aktiv mitgehalten lassen. Dieser Versuch ging anfänglich jedoch nach hinten los. Gelangweilte Gesichter, Stirnen voller Fragezeichen, Langeweile, "Möglichkeitsüberforderung", Ideenlosigkeit. Die klassische philosophische Grundfrage "Was soll ich tun" überforderte die SuS verständlicherweise bereits auf der basalsten aller Ebenen. Also starteten wir ein Brainstorming, bei dem wir auch "abgefahrene" und "unüberlegte" Antworten zulassen wollten in der Hoffnung, das zweifelsohne große kreative Potential zu "triggern". Als schließlich ein Schüler vorschlug, dass wir ja ein Buch schreiben könnten, dachte ich nur: „Das wäre eher etwas für einen engagierten und interessierten Oberstufenkurs." Die Idee kam im Kurs jedoch sehr gut an und ich versprach den Schüler*innen, dass ich bei mindestens 100 Seiten "Material" ein Buch daraus layouten und jedem Kursmitglied ein Exemplar als Weihnachtsgeschenk zusenden würde. Nun hatten wir unser Projekt. Das SKILLprojekt "Bewaffnet euch mit Wissen - Wir schreiben ein Philosophiebuch" war geboren.

Nach Absprache mit den Autoren des 8er- SKLILLprojektes fanden auch einige Gastbeiträge aus dem 9er Praktische Philosophiekurs ihren Weg ins Buch. Die Beiträge sind laut Aussage der ersten Probeleser*innen lesenswert, kreativ und inspirierend und ich bin sehr glücklich darüber, dass ich an den philosophischen Denkprozessen unserer 8er- und 9er- Schüler*innen teilhaben durfte.

Selbstverständlich hätte das Projekt auch ein Misserfolg werden können. Denn wer es nicht ohnehin schon angenommen hat, nicht alle unsere Philosophiestunden verlaufen ertragreich und/oder erfolgreich. Wir befinden uns ständig in einem wellenartigen Kontinuum zwischen gedanklichem Scheitern und weitestgehend unkontrollierbarem Erkenntnisgewinn. Doch selbst im Falle eines Misserfolgs hätten wir eine ganz wesentliche Lektion gelernt, nämlich dass wir manchmal selbst für das Erreichen unserer Ziele und die damit verbundene Zufriedenheit verantwortlich sind.

Das Buch befindet sich zur Ansicht in meinem Fach und kann bei Interesse gerne ausgeliehen werden.

 

6. Weiteres Interessantes kurz notiert:

Die Klasse 9a hat im Februar online an den Schulkinowochen teilgenommen und die Online-Serie "Wishlist" gesehen. Dieser Film wurde mehrheitlich von den Schüler*innen der Klasse gewählt. Er konnte gut in die Unterrichtsreihe zu Kurzgeschichten mit den Themen "Glück" und "Wünsche" integriert werden. "Es war zwar kein wirklicher Ersatz für Kino, aber wichtig, um die Verbindung zu halten und sich auf Kino im nächsten Schuljahr zu freuen" resümierte die Klassen- und Deutschlehrerin Anja Falentin.

Die U22-Junioren des Team Germany Rollstuhlbasketball haben mit dem aktuellen Schüler Alex Keiser und dem ehemaligen Schüler Thomas Reier nach einem Sieg und einer Niederlage in der Vorrunde der Europameisterschaft im italienischen Lignano Sabbiadoro das erste Ziel erreicht: die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2022. Im Halbfinale überzeugten die deutschen Junioren gegen das bis dato unbesiegte Team aus Israel mit einem 61:49-Sieg. Im Finale unterlag das Team dann leider gegen Spanien. Wir gratulieren Alex und Thomas herzlich zu ihrem sportlichen Erfolg!

Im Rahmen des IDW-Skill-Moduls beschäftigten sich die Schüler*innen der Klassen 5-10 mit dem Thema "Corona - Alles ist so anders". Neben Dokumentarfilmen und kreativen Schreibwerkstätten zu diesem Thema, beklebten die Schüler*innen die Wand im Foyer mit ihren Sehnsüchten und Wünschen für eine Zeit nach Corona.

Die Jahrgangsstufen 6 beschäftigten sich zum Thema Architektur mit unterschiedlichen Bauweisen, indem sie selbst kreativ konstruierten. Erbsen, Bierdeckel, Papier und Eisstiele dienten als Baumaterialien.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Archiv


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Text: E. Goldschmidtböing

Red.: TÖN

Bildcredits: KAP

Üblicherweise treffen sich die jüngeren Schülerinnen und Schüler der Anna - Freud - Schule zweimal im Jahr bei den Veranstaltungen „Spielenacht“ und „Beachparty“, um nach dem Unterricht noch gemeinsam Zeit zu verbringen und in der Schule zu übernachten. Dass diese Veranstaltungen auf Grund der aktuellen Situation ersatzlos ausfallen müssen, wollte die sehr engagierten Schülersprecherin Leandra von Bornhaupt nicht hinnehmen. Gemeinsam mit weiteren Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe und unterstützt durch einige Lehrer stellten sie den "1. digitalen Spiele-eVent der SV" auf die Beine.

Am Mittwoch, den 02.06. trafen sich 40 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5 - 7 online, um zwischen 18.00 Uhr und 22.00 Uhr gemeinsam zu spielen, Sport zu treiben oder kreativ zu sein. In diversen Breakout-Rooms wurde „Activity“ oder „Codenames“ gespielt, es wurde Seife oder Slime hergestellt. Ein Raum war für das Quatschen und Musik hören bereitgestellt, Sport und Yoga waren ebenfalls im Angebot. Den größten Zulauf hatten allerdings die „Werwolf“ - Runden. Am Ende gab es begeisterte Kommentare, viel Lob für die Schülersprecherin und Dank an die Sporthelfer*innen und Lehrer*innen, die das alles möglich gemacht haben.

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
liebe Schülerinnen und Schüler,

wie Sie/ihr sicherlich schon durch die Presse erfahren Haben/habt, wird es für viele Schüler*innen ab Montag wieder Distanzunterricht geben. Diese Nachricht hat uns erst gestern am späten Abend erreicht und wir hoffen, dass wir mit diesem Blog-Beitrag den Schulstart organisieren können, bitten aber um Verständnis, wenn am Montag noch nicht alles rund läuft.

Hier können Sie/könnt ihr die Schulmail nachlesen:

https://www.schulministerium.nrw/ministerium/schulverwaltung/schulmail-archiv/08042021-informationen-zum-schulbetrieb-nrw


Wir regeln den Schulbetrieb im Wesentlichen wie in der Zeit vom 22. Februar 2021 bis zum 12. März 2021. Wichtige Informationen, Ergänzungen und Anpassungen fassen wir im Folgenden zusammen:


• In der Woche vom 12. bis zum 16. April 2021 werden nur die Stufen 10, Q1 und Q2 im Präsenzunterricht beschult. Alle anderen Schüler*innen werden durch Distanzunterricht beschult. Zudem wird es eine Notbetreuung geben.


• Grundsätzlich stehen alle Buslinien zur Verfügung und auch das Internat ist bereit. Da wir heute nicht abfragen können, welche Schüler*innen in die Schule kommen werden, müssen die Eltern bzw. die SII-Schüler*innen Kontakt mit den Taxifahrern und ggf. dem Internat aufnehmen.


• Alle Schüler*innen und alle Kolleg*innen, die am Montag in die Schule kommen, starten in der Regel mit einem Selbsttest. Zwei Tests pro Woche sind für alle, die in die Schule kommen, verpflichtend. Die Schüler*innentests werden wie vor den Ferien organisiert. Die Schüler*innen, die sich nicht selbst testen können, haben bereits einen Test zu Hause und müssen sich Montagmorgen zu Hause testen lassen. Diese Schüler*innen müssen – digital oder per Schriftstück der Eltern – nachweisen, dass das Testergebnis negativ war.


• Da es so kurzfristige nicht möglich ist die Notbetreuung durch eine Abfrage zu planen, haben wir beschlossen, dass wir uns an der Planung der Notbetreuungssituation am Montag Anfang März orientieren. Wir bitten die Eltern jedoch trotzdem bis Sonntagabend ihre Kinder mit Hilfe des Formulars des Landes NRW anzumelden. Das Dokument ist in der oben verlinkten Schulmail zu finden. Senden Sie es bitte ans Sekretariat zu Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Beachten Sie bitte, dass es aufgrund der Pandemielage immer noch sehr wichtig ist, Kontakte zu reduzieren. Nehmen Sie also die Notbetreuung wirklich nur im Notfall in Anspruch.


• Das Konzeptes zum Distanzunterricht ist durch Rückmeldungen des Kollegiums, der Schüler*innen und der Eltern aktualisiert worden und im Laufe der kommenden Woche wird die aktuelle Fassung auf die Homepage hochgeladen. Für den Distanzunterricht gilt für die kommende Woche zunächst das „alte“ Konzept zum Distanzlernen. Verlängert sich die Phase des Distanzunterrichtes über die eine Woche hinaus, werden wir die überarbeitete Fassung verpflichtend anwenden. Da die Lehrer*innen auch erst heute von dem bevorstehenden Distanzunterricht erfahren haben und z.T. die Abschlussjahrgänge vor Ort unterrichten müssen, werden Montagmorgen nicht alle Aufgaben und zoom-Links zur Verfügung stehen. Wir bitten alle Lehrer*innen die Aufgaben möglich zeitig, spätestens aber bis Montag um 14:00 auf moodle hochzuladen. Wir bitten zudem die Klassenteams und die Stufenteams der EF am Montagvormittag eine „Lagebesprechung“ mit ihren Schüler*innen zu machen.


• In der kommenden Woche bleibt die Mensa geschlossen. Wir bitten alle, die in die Schule kommen, sich selbst zu versorgen.


Der Montag ist sicherlich für alle Mitglieder der Schulgemeinde, insbesondere auch für Sie als Eltern, ein fordernder Start. Wir hoffen, dass wir im Laufe der Woche zur Routine zurückkehren können. Wir wünschen Ihnen und euch trotz allem ein schönes Wochenende.


Herzliche Grüße
Elke Goldschmidtböing und Sebastian Muders

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
liebe Schülerinnen und Schüler,

das Distanzlernen war und ist für viele Schülerinnen und Schüler und für Ihre Familien eine große Herausforderung. Sorgen und Fragen zu Themen wie Lernmotivation, Lernstruktur, Umgang mit den Lern- und Leistungsanforderungen, Ängsten vor Kontaktverlust und das erforderliche Anpassen an wechselnde Rahmenbedingungen bekommen eine besondere Bedeutung.

Im Folgenden findet ihr/finden Sie Links zu verschiedenen Seiten, die sich mit dem Thema: „Wie kommen Schüler und Eltern besser durch die Pandemie“ befassen. Unsere Schulpsychologin Minou Ebert, die im März aus der Elternzeit zurück gekehrt ist, hat die folgenden Informationen zusammen gestellt:

Der Schulpsychologische Dienst hat seine telefonischen Beratungszeiten ausgeweitet und legt einen Schwerpunkt auf Beratungsbedarfe rund um das Thema Lernen in Pandemiezeiten.
Unter den Nummern 0221 / 221-29001 und 221-29002 sind hier täglich von 8:30 h bis 16:30 h und Freitags bis 13:30 h geschulte Ansprechpartner zu erreichen.
https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/bildung-und-schule/angebote-des-schulpsychologischen-dienstes-fuer-eltern-schuelerinnen-und-schueler?

Natürlich könnt ihr als Schüler, können Sie als Eltern auch das schulpsychologische Beratungsangebot der Schule nutzen und sich unter folgender E-Mail: m.ebert@annafreudschule an Frau Ebert wenden.
Ich bin dienstags und donnerstags im Haus und biete davon abweichend auch Telefontermine an.

In einem Projekt der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Landes Klinikums München wurde ein Infoportal zur psychischen Gesundheit für Kinder und Jugendliche in Zeiten der Corona-Pandemie entwickelt.
Das Infoportal hält auch eine Seite speziell für Eltern bereit mit Hilfestellungen, die ihren Kindern ermöglichen sollen, psychisch gestärkt mit der aktuellen Situation umgehen zu können (Aus dem Inhalt: So sorgen Sie für ausreichend Bewegung und Schlaf/ So reduzieren Sie Konflikte mit Ihrem Kind/ So fördern Sie Selbstständigkeit/ So unterstützen Sie Ihr Kind dabei, Stress abzubauen)

Für Eltern:
https://www.corona-und-du.info/eltern/#was-sie-auf-dieser-webseite-erwartet

Für Kinder/Jugendliche:
https://www.corona-und-du.info/#willkommen

Eine Auflistung von Links und Vorlagen zu dem Thema: „Verbesserung der eigenen Lernstruktur und Lernmotivation“ für Schülerinnen und Schüler findet ihr/finden Sie hier:

Strukturier Dich:

https://www.duesseldorf.de/fileadmin/Amt40/Zentrum_fuer_Schulpsychologie/40_4_Tipps_und_Tricks_Struktur_web_bf.pdf


Motivier Dich:
https://www.duesseldorf.de/fileadmin/Amt40/Zentrum_fuer_Schulpsychologie/40_4_Tipps_und_Tricks_Motivation_web_bf.pdf


Seite des Landes NRW:
https://schulpsychologie.nrw.de/schule-und-corona/schueler/index.html

Herzliche Grüße

Elke Goldschmidtböing

Nur negative Corona-Selbsttests

Liebe Schulgemeinde,

heute waren 249 Schüler*innen in der Schule. Davon haben sich 215 selbst getestet bzw. testen lassen. Alle 215 Tests waren gültig und negativ. Das hat uns sehr gefreut.

27 von den 215 Schüler*innen konnten den Test nicht selbst durchführen. 2 Ärztinnen und eine Virologin aus der Elternschaft haben, wenn eine Einverständniserklärung der Eltern vorlag, die Selbsttests bei diesen 27 Schüler*innen durchgeführt. Vielen Dank!

Wir hoffen sehr, dass es nach den Osterferien ein einfacheres Testverfahren gibt, welches von allen Schüler*innen selbst durchgeführt werden kann.

Herzliche Grüße

Elke Goldschmidtböing

Freunde, Förderer, Partner und Sponsoren der Anna Freud Schule

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Förderschwerpunkt
körperliche und motorische
Entwicklung (SI + SII)

Regelschulberatung

Landesweite Beratungsstelle für inklusiv unterrichtende Schulen im Bildungsbereich Sek I und Sek II
Ausführliche Informationen >

Freiwilliges Soziales Jahr
Bundesfreiwilligendienst

an der AFS
Infos zur Arbeit an der AFS >