Sie haben Post!Die AFS-Schulleitung informiert in einem Rückblick über die Entwicklungen des letzten Schuljahres.


Elternbrief der Schulleitung, Köln, 02.07.2021

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte der LVR-Anna-Freud-Schule (AFS), 

wir sind sicherlich alle in dieses Schuljahr mit der Hoffnung gestartet, dass es weniger von der Pandemie beeinflusst wird als das vorherige. Diese Hoffnung hat sich leider nicht erfüllt. 
Zwar konnten wir im ersten Schulhalbjahr noch – den Pandemiebedingungen entsprechend – fast „normal“ unterrichten. Jedoch war das zweite Halbjahr erneut vom Distanzunterricht geprägt. Dieses Mal waren wir besser vorbereitet als im ersten Lockdown. Die schulinterne „Homeschoolinggruppe“ hatte zu Beginn des Schuljahres für die verschiedenen Szenarien ein Distanzlernkonzept entwickelt und die entsprechenden Instrumente und Programme vorbereitet. Zusammen mit dem Gesamtkollegium sowie den Rückmeldungen von Ihnen und Ihren Kindern konnten wir das Konzept stetig verbessern und weiterentwickeln.
Dennoch waren Sie als Eltern erneut in vielfältiger Weise gefordert, indem Sie bspw. in systemrelevanten Berufen ein enormes Arbeitspensum zu bewältigen hatten oder im Homeoffice Ihren Arbeitsalltag gestalten mussten. Zusätzlich wurden Sie als Lernbegleiter Ihrer Kinder wahrscheinlich häufig herausgefordert. 

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Ihnen und Ihren Kindern für Ihr großes Engagement und Ihr Durchhaltevermögen bedanken. Wir hoffen, dass wir Sie in dieser Zeit nach unseren Möglichkeiten unterstützen und wir somit diese Zeit gemeinsam gut bewältigen konnten. Wir haben bereits in der Präsenzphase vor den Sommerferien begonnen zu überprüfen, inwiefern bei Ihren Kindern Lernlücken entstanden sind und werden dies auch zu Beginn des neuen Schuljahres fortsetzen.  Gerne stehen die Fachlehrer*innen und Klassenteams Ihnen bei Bedarf für Beratungsgespräche zur Verfügung. Über mögliche schulinterne und landesweite Unterstützungsprogramme werden wir Sie über unseren AFS-Blog informieren.

Neben einigen obligatorischen Informationen zeigen die folgenden Beiträge, wie vielfältig die AFS auch im vergangenen Schulhalbjahr war. Aber auch die kleinen Dinge des Alltags, die vielleicht hier nicht die Beachtung finden, zeichnen die AFS aus! Viel Freude bei der Lektüre!

Liebe Eltern, wir wünschen Ihnen und Ihren Töchtern und Söhnen – auch im Namen der ganzen Schulleitung – schöne und erholsame Ferien und verbleiben mit herzlichen Grüßen.


gez. Elke Goldschmidtböing und Sebastian Muders


 

Abschlüsse 2020

Mit den diesjährigen Schulabschlüssen können wir alle zusammen – Schulabgänger*innen, Eltern und das gesamte Kollegium in allen Abteilungen – wieder sehr zufrieden sein.
In der Jahrgangsstufe 10 haben sich 31 Schüler*innen erfolgreich den Zentralen Prüfungen gestellt und dabei die folgenden Abschlüsse erhalten: 19 Schüler*innen haben die Fachoberschulreife und Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe erreicht; davon verbleiben 14 an der LVR-Anna-Freud-Schule und besuchen die gymnasiale Oberstufe. Fünf Schüler*innen erlangten die Fachoberschulreife, sieben Schüler*innen den Hauptschulabschluss.

21 Schüler*innen sind zum Abitur angetreten, davon haben 18 Abiturient*innen ihre Abiturzeugnisse erhalten, vier Schüler*innen mit einem „Einserdurchschnitt“. Ein Schüler verlässt die AFS mit dem schulischen Teil der Fachhochschulreife. Den besten Schnitt erzielte Annika Plützer mit 1,2. Drei Abiturient*innen haben zusätzlich im Rahmen der Abiturprüfung das Latinum erhalten.

Wir gratulieren den Absolvent*innen ganz herzlich und wünschen ihnen alles Gute für ihre Zukunft!

 

Personalien

Insgesamt haben im vergangenen Halbjahr einige Personalveränderungen aufgrund der Pandemie weniger Beachtung finden können.

In der Pflegeabteilung konnten wir im Januar mit Herrn Dehnen einen neuen Kollegen begrüßen.

Bei den Lehrer*innen kehrten Frau Wittayer und Frau Gothe (geb. Sagel) im Frühjahr aus ihren Elternzeiten zurück. Dementsprechend mussten wir die Vertretungslehrerinnen Frau Lochmann und Frau Kuskaya verabschieden.
Frau Stramma hat mittlerweile ihren Mutterschutz angetreten. Frau Gierenz wird dies mit Beginn der Sommerferien tun.
Zu Beginn des kommenden Schuljahres wird außerdem Frau Dr. Meyer für ein halbes Jahr in Elternzeit gehen.

Herr Kastorp bleibt uns auch im nächsten Schuljahr als Vertretungskraft erhalten. Leider ist es zurzeit kaum möglich Elternzeitvertretungen einzustellen. Mit Sondergenehmigung der Bezirksregierung konnten wir mit Frau Hesso dennoch eine neue Lehrerin für Französisch für das kommende Schuljahr gewinnen. Frau Hesso hat gemeinsam mit Herrn Jalila an der Qualifizierung für internationale Lehrkräfte teilgenommen. Auch Herr Jalila wird uns nach dieser Qualifizierung an der AFS erhalten bleiben. Außerdem kehrt Frau Dr. Schulze nach ihrem Sabbatjahr an die AFS zurück.

Unsere Referendar*innen Frau Bärmann und Herr Brand verließen mit bestandenem 2. Staatsexamen die AFS.

Wie in jedem Jahr verabschieden wir zum Ende des Schuljahres unsere FSJler*innen, die die Pflegeabteilung und Klassen tatkräftig unterstützt haben. Bereits im Mai verließen uns Leonie Hundertmark, Luiz Lize und Daniel Schäfges. Sofia Masuth, Romy Otte und Joaquim Mampasi beenden ihren Dienst mit Ende dieses Schuljahres.

Leider verlässt auch Frau Mehlitz die AFS. Sie hat die Zeit des Sabbatjahres für eine berufliche Neuorientierung genutzt und wird nach dem Jahr nicht mehr in den Schuldienst und somit auch nicht an die AFS zurückkehren. Wir bedanken uns ganz herzlich für ihre engagierte und kreative Arbeit an unserer Schule. Sie hat als Jahrgangsstufenleitung, Französisch und Geschichtslehrerin, aber auch in ihrer Funktion als LuPO-Beraterin und im Bereich internationale Arbeit wertvolle Arbeit geleistet. Außerdem hat sie bereits vor der Pandemie wichtige Impulse für den digitalen Unterricht gesetzt.

Wir wünschen Ihr sowie allen anderen, die die AFS verlassen das Allerbeste für ihre Zukunft!

 

Schuljahresrückblick

1. Das LVR-AFS-Peer-Bildungsberatungsprojekt „Werde stark - für Vielfalt und gegen Ausgrenzung“ (Stefan Kirsch)

Eigentlich sollte das Peergroup - Projekt des LVR in Zusammenarbeit mit der AFS schon Ende letzten Jahres stattfinden, jedoch hat „das alles dominierende C“ den Zeitplan mal wieder gehörig durcheinandergewirbelt. So musste das Vorhaben auf März diesen Jahres (2021) verschoben werden und konnte schließlich nach einigen Vorgesprächen und Planungsrunden an drei festen Terminen im März stattfinden. 

Ziele des Projekts, welches sich insbesondere an Schüler*innen der Stufen 8 und 9 richtete, waren die Erweiterung und Erprobung von Sozialkompetenzen, ein mutigerer Umgang mit Ausgrenzungs- und Mobbingsituationen, die Stärkung von Selbstbewusstsein, der Erwerb themenrelevanter Rechtsgrundlagen oder die Erweiterung des Wissens über zentrale Prinzipien einer offenen und humanistischen Gesellschaft (Vielfalt, Inklusionsgedanke, etc.).

Zentrale Fragen, die im Rahmen der Workshops sowohl theoretisch als auch durch zahlreiche praktische Übungen ausprobiert und diskutiert wurden, waren z.B.:
1. Wie ist Gleichbehandlung trotz Vielfalt möglich?
2. Welche Gründe und Lösungen für Ausgrenzungsphänomene gibt es?
3. Wie können wir diesen Herausforderungen im Rahmen unserer Möglichkeiten begegnen?

Da das Projekt online stattfinden musste, konnte der ursprünglich geplante Liveworkshop leider bisher nicht stattfinden. Die vom LVR - Peergroupteam um Frau Lena Bergs und Herr Wolfgang Thiems detailliert geplanten und angeleiteten Onlinemodule mit Gästen wie z.B. der Landesschüler*innenvertretung NRW, stellten einen hochwertigen Ersatz für die Liveworkshops dar. Schließlich nahmen über einen Zeitraum von 12 Wochen 10 interessierte
Schüler*innen am Projekt teil, die sich einerseits über den Input freuten, sich aber andererseits durch den Pilotcharakter des Projektes auch interaktiv in die thematische und organisatorische Gestaltung der Module einbringen konnten.

Charakteristisch für das Peerkonzept ist die anschließende schüler*innengerechte Vermittlung der in den Modulen neu erworbenen und/oder gefestigten Kompetenzen innerhalb der eigenen Stufe. Dabei wurde bewusst auf die Beteiligung von Lehrer*innen während der Inputphase und größtenteils auch während der Peergroup-Vermittlungsphase verzichtet. So konnte für die teilnehmenden Schüler*innen bei der Erstvermittlung ein vertrauter Schutzraumes gewährleistet werden. Gleichzeitig standen Herr Schürgers und ich natürlich jederzeit für Fragen, Anregungen und Kritik zur Verfügung.

Parallel zur Durchführung wurde das Projekt sowohl durch die SuS selbst, aber auch durch die Unterstützung der SV-Sprecher Leandra von Bornhaupt und Lennart Schürmann evaluiert. Aktiv am Projekt mitgewirkt und mitgestaltet haben Albert Chin (9b), Daniel Schlitt (8b), Timo Silling (9c), Finya Görtz (8a), Timo Teschner (8a), Anna Jordan (9c), Manuel Ripken (9a), Maximilian Riedt (9a), Amelie Hoff (9b), Zoe Herborth (8c) und Jasmin Linden (8c).

Hier sollen im Besonderen Albert und Daniel erwähnt werden, die sich sogar über die AFS hinaus z. B. als Peergroupberater und Projektbotschafter für andere Schulen engagieren und durch ihr großes Engagement ganz  wesentlich zum Erfolg des Projektes beigetragen haben.

 

2. Nachrichten aus der Bibliothek (Doris Wechsler)

Natürlich sah das Schuljahr 2020/21 auch in Bibliothek völlig anders aus als in coronafreien Jahren. Aber trotz Corona konnten einige tolle Veranstaltungen stattfinden.
Ein Höhepunkt war sicher die Lesung von Andreas Steinhöfel im Oktober. Der allseits bekannte „Vater“ von Rico und Oskar las aus seinem damals gerade erschienen 5. Band der „Rico und Oskar“ Reihe vor begeisterten Schüler*innen der 5. Klassen.

Für die 6. Klassen las auch noch im Oktober Gerlis Zillgens aus ihrem Buch "Anna & Anto. Plötzlich anders." Auch das war ein großer Erfolg beim Publikum. Drei Schüler*innen wählten dieses Buch direkt als ihr Buch für den Vorlesewettbewerb der 6. Klassen im November, der erfreulicherweise auch durchgeführt werden konnte.

Dass Anfang Juni Frank Reifenberg doch noch zu einer Lesung für die Klasse 10b – leider konnte aufgrund der Coronaschutzmaßnahmen nur eine Klasse zuhören – kommen konnte, hat mich besonders gefreut. Sein Briefroman „Wo die Freiheit wächst“, das in Köln 1942 spielt, hat auch diesmal die Schüler*innen sichtlich beeindruckt.

Einen Großteil des Schuljahres begleitete die Literaturpädagogin Stefanie Boor zuerst eine Fördergruppe der 6. Klassen, später abwechselnd die Schüler*innen der drei 6. Klassen mit tollen Aktionen wie z.B. Bücher-Castings, Bücherbeutel gestalten und Blind Date mit Büchern. Eine Schulstunde pro Woche finden diese schönen Aktionen in Zusammenarbeit mit dem Jungen Literaturhaus Köln statt.

Zum Schuljahresende gibt es wie immer die Lesewundertüte, die die Schüler*innen bei mir bestellen und für die Ferien mit nach Hause nehmen können. 50 Lesetüten werde ich diesmal packen!

Während des Homeschoolings gab es regelmäßig Buchtipps als Leseanregung für verschiedene Altersgruppen und für die Klassen 5/6 und 7/8 habe ich jeweils zweimal wöchentlich Zoom-Lesungen angeboten. Das  Vorleseangebot gab es auch für die Notbetreuungsgruppen in der Schule. Beides hat mir und hoffentlich auch meinen Zuhören Spaß und Abwechslung gebracht.

So war es ein anderes aber keineswegs langweiliges Schuljahr. Für das kommende Schuljahr wünschen wir uns alle wieder viele schöne Aktionen ohne Einschränkungen.

 

3. Erster digitaler Spiele-eVent der SV der LVR-Anna-Freud-Schule (Andrea Mau)

Üblicherweise treffen sich die jüngeren Schüler*innen der AFS zweimal im Jahr bei den Veranstaltungen „Spielenacht“ und „Beachparty“, um nach dem Unterricht noch gemeinsam Zeit zu verbringen und in der Schule zu übernachten. Dass diese Veranstaltungen auf Grund der aktuellen Situation ersatzlos ausfallen müssen, wollte die sehr engagierten Schülersprecherin Leandra von Bornhaupt nicht hinnehmen. Gemeinsam mit weiteren Schüler*innen aus der Oberstufe und unterstützt durch einige Lehrer*innen stellten sie den "1. digitalen Spiele-eVent der SV" auf die Beine.

Am Mittwoch, den 02.06. trafen sich 40 Schüler*innen aus den Klassen 5 - 7 online, um zwischen 18.00 Uhr und 22.00 Uhr gemeinsam zu spielen, Sport zu treiben oder kreativ zu sein. In diversen Breakout-Rooms wurde „Activity“ oder „Codenames“ gespielt, es wurde Seife oder Slime hergestellt. Ein Raum war für das Quatschen und Musik hören bereitgestellt, Sport und Yoga waren ebenfalls im Angebot. Den größten Zulauf hatten allerdings die „Werwolf“ - Runden. Am Ende gab es begeisterte Kommentare, viel Lob für die Schülersprecherin und Dank an die Sporthelfer*innen und Lehrer*innen, die das alles möglich gemacht haben.

 

4. SKILL-Projekt „Deutsches Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung“ (Stefan Kirsch)

In diesem Jahr bestand für die Schüler*innen der Klassenstufe 5 die Möglichkeit, an der Anna-Freud-Schule das Deutsche Sportabzeichen - insbesondere für Menschen mit Behinderung - zu absolvieren. Die Idee hatten Ulf Wilhelm und ich, angeregt durch unsere gemeinsame Fortbildung als Prüfer für die Abnahme des Deutschen Sportabzeichens für Menschen mit Behinderung. Dies wollten wir im Rahmen eines SKILL-Moduls für die Fünferklassen gerne nutzen um den Schüler*innen nach der herausfordernden Coronazeit die Möglichkeit bieten, sich im Rahmen eines SKILL-Projektes sportlich betätigen und beweisen zu können.

Neben der Möglichkeit, Gold-, Silber- und Bronzemedaillen zu "erringen", stand natürlich der Team- und Sportsgeist im Vordergrund. So konnten wir im Laufe des 8-wöchigen Projektes beobachten, dass die Schüler*innen sowohl klassenintern als auch klassenübergreifend zunehmend zusammengewachsen sind, sich gegenseitig unterstützt und angefeuert haben und so auch ihr Selbstwirksamkeitsgefühl steigern konnten. Die Freude vieler Schüler*innen über die tollen Leistungen ihrer Mitschüler*innen war ein weiteres schönes Phänomen, welches wir mit großer Freude beobachten konnten. Hier möchte ich auch die beherzte Unterstützung unseres Referendars Michael Schorn betonen, der das Projekt mit Herz und Hand unterstützt hat. Außerdem möchten wir uns bei allen engagierten Helfer*innen aus den Bereichen Schulbegleitung und Therapie bedanken. Ohne euch hätte das nicht geklappt!

Das Projekt war für alle Beteiligten ein toller Erfolg, und das ganz unabhängig davon, ob sie sich am Ende über eine Goldmedaille oder über die erfolgreiche Teilnahme gefreut haben.
Weitere Informationen: Deutsches Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung (dbs-npc.de)

 

5. SKILL- Projekt „Wir schreiben ein Buch“ im Fach Praktische Philosophie - Ein Erfahrungsbericht (Stefan Kirsch)

Als die Schüler*innen des Praktische Philosophie Kurses der Stufe 8 mich im letzten Halbjahr fragten, warum wir PP "jetzt auch noch in SKILL" hätten, antwortete ich ungefähr so: "SKILLprojekte bieten die Möglichkeit, sich länger, intensiver, selbständiger und dadurch auch freier bestimmten Themen widmen zu können." Prompt kam die Antwort: "Und was ist, wenn uns PP aber gar nicht interessiert?" Mit dieser Frage hätte ich als Lehrer natürlich rechnen müssen, trotzdem stand ich einige Sekunden da und überlegte…

Tatsächlich hatte ich mir für das SKILLprojekt nichts Konkretes vorgenommen, sondern wollte die Schüler*innen den Ablauf sukzessive aktiv mitgehalten lassen. Dieser Versuch ging anfänglich jedoch nach hinten los. Gelangweilte Gesichter, Stirnen voller Fragezeichen, Langeweile, "Möglichkeitsüberforderung", Ideenlosigkeit. Die klassische philosophische Grundfrage "Was soll ich tun" überforderte die SuS verständlicherweise bereits auf der basalsten aller Ebenen. Also starteten wir ein Brainstorming, bei dem wir auch "abgefahrene" und "unüberlegte" Antworten zulassen wollten in der Hoffnung, das zweifelsohne große kreative Potential zu "triggern". Als schließlich ein Schüler vorschlug, dass wir ja ein Buch schreiben könnten, dachte ich nur: „Das wäre eher etwas für einen engagierten und interessierten Oberstufenkurs." Die Idee kam im Kurs jedoch sehr gut an und ich versprach den Schüler*innen, dass ich bei mindestens 100 Seiten "Material" ein Buch daraus layouten und jedem Kursmitglied ein Exemplar als Weihnachtsgeschenk zusenden würde. Nun hatten wir unser Projekt. Das SKILLprojekt "Bewaffnet euch mit Wissen - Wir schreiben ein Philosophiebuch" war geboren.

Nach Absprache mit den Autoren des 8er- SKLILLprojektes fanden auch einige Gastbeiträge aus dem 9er Praktische Philosophiekurs ihren Weg ins Buch. Die Beiträge sind laut Aussage der ersten Probeleser*innen lesenswert, kreativ und inspirierend und ich bin sehr glücklich darüber, dass ich an den philosophischen Denkprozessen unserer 8er- und 9er- Schüler*innen teilhaben durfte.

Selbstverständlich hätte das Projekt auch ein Misserfolg werden können. Denn wer es nicht ohnehin schon angenommen hat, nicht alle unsere Philosophiestunden verlaufen ertragreich und/oder erfolgreich. Wir befinden uns ständig in einem wellenartigen Kontinuum zwischen gedanklichem Scheitern und weitestgehend unkontrollierbarem Erkenntnisgewinn. Doch selbst im Falle eines Misserfolgs hätten wir eine ganz wesentliche Lektion gelernt, nämlich dass wir manchmal selbst für das Erreichen unserer Ziele und die damit verbundene Zufriedenheit verantwortlich sind.

Das Buch befindet sich zur Ansicht in meinem Fach und kann bei Interesse gerne ausgeliehen werden.

 

6. Weiteres Interessantes kurz notiert:

Die Klasse 9a hat im Februar online an den Schulkinowochen teilgenommen und die Online-Serie "Wishlist" gesehen. Dieser Film wurde mehrheitlich von den Schüler*innen der Klasse gewählt. Er konnte gut in die Unterrichtsreihe zu Kurzgeschichten mit den Themen "Glück" und "Wünsche" integriert werden. "Es war zwar kein wirklicher Ersatz für Kino, aber wichtig, um die Verbindung zu halten und sich auf Kino im nächsten Schuljahr zu freuen" resümierte die Klassen- und Deutschlehrerin Anja Falentin.

Die U22-Junioren des Team Germany Rollstuhlbasketball haben mit dem aktuellen Schüler Alex Keiser und dem ehemaligen Schüler Thomas Reier nach einem Sieg und einer Niederlage in der Vorrunde der Europameisterschaft im italienischen Lignano Sabbiadoro das erste Ziel erreicht: die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2022. Im Halbfinale überzeugten die deutschen Junioren gegen das bis dato unbesiegte Team aus Israel mit einem 61:49-Sieg. Im Finale unterlag das Team dann leider gegen Spanien. Wir gratulieren Alex und Thomas herzlich zu ihrem sportlichen Erfolg!

Im Rahmen des IDW-Skill-Moduls beschäftigten sich die Schüler*innen der Klassen 5-10 mit dem Thema "Corona - Alles ist so anders". Neben Dokumentarfilmen und kreativen Schreibwerkstätten zu diesem Thema, beklebten die Schüler*innen die Wand im Foyer mit ihren Sehnsüchten und Wünschen für eine Zeit nach Corona.

Die Jahrgangsstufen 6 beschäftigten sich zum Thema Architektur mit unterschiedlichen Bauweisen, indem sie selbst kreativ konstruierten. Erbsen, Bierdeckel, Papier und Eisstiele dienten als Baumaterialien.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Archiv


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Text: E. Goldschmidtböing

Red.: TÖN

Bildcredits: KAP

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